T O P
  • By -

MakeAustriaGA

Interessantes Ost-West Gefälle.


srmybb

Vielleicht ein ähnliches Ost-West-Gefälle wie ÖVP-SPÖ? Vor allem da der Kanzler ankündigte zurückzutreten falls die Volksabstimmung mit "Nein" ausgeht, und da viel mehr mitspielte als Atomkraft ja/nein.


sigmoid10

Das war 100% der Hauptgrund. Die ÖVP hatte ja damals sogar in einer Alleinregierung beschlossen ein Atomkraftwerk zu bauen, aber die Fertigstellung viel dann unter eine SPÖ Alleinregierung. Anstatt den roten diesen Riesenerfolg zu gönnen (saubere, sichere, unabhängige Energie für Generationen) hat man eine brutale Hetzkampagne gegen Atomkraft geführt. Die wirkt auch immer noch nach, wenn man sich die uninformierten Kommentare voller obergscheitem anti-Atomkraft Halbwissen hier so ansieht. Plappern genau die selben Meldungen wie vor 50 Jahren nach und der Großteil war damals schon nicht wissenschaftlich haltbar. Dass der Kreisky damals sein politisches Schicksal an den Ausgang der Abstimmung gebunden hat, war nur noch mehr Ansporn für die schwarzen den zukünftigen Generationen reinzuscheißen.


grisutheguru

Sauber, sicher, unabhängige Energie für Generationen? Ernsthaft? Sauber: Wohin mit dem strahlenden Müll? Selbst wenn nix passiert ein ungelöstes Problem. Sicher: Nach 2 schweren Unfällen in AKWs wohl nicht mehr haltbar. Unabhängig: Woher mit dem strahlenden Treibstoff, in AT wächst der nicht und selbst wenn, aufbereiten könnten wir ihn auch nicht. Willst Du das Beispiel noch kurz mit Wasser- oder Windkraft durchhüpfen? Gerne, mach das als Hausübung


SkapyTek

Jeder der in ischgl aufn Berg hochwill bekommt einen uranbrennstab mit. Bei einer Buchung für mindestens 7 Tage darf sich jede Person einen uranbrennstab mit nach Hause nehmen.


MrHarryBallzac_2

>Wohin mit dem strahlenden Müll? Selbst wenn nix passiert ein ungelöstes Problem. Ins Endlager. Stimmt ned, [das Problem](https://www.youtube.com/watch?v=4aUODXeAM-k) ist eigentlich schon lange gelöst. Scheitert nur dran dass sich die Leute alle angaxln wenn irgendwo, irgendwas mit Atom draufsteht.


Meiseside

Die "Endlager" Standorte die Dikutiert wurden waren im Waldviertel und Machfeld(Gegend) gewesen. Die waren nicht wirklich davon angetan. Ausserdem hätte Österreich nicht so gut geschlafen hätten wir schon 100% grünen Strom. In Österreich brauchen wir keine Atomkraft wir haben Wasserkraft genug um Grundlast für einen Teil Europas zu liefern(wenn denn alle die Energieumstellung machen...) Andere Länder haben es da schwiriger und suchen in Atomkraft eine "einfache Lösung".


da_longe

Ö ist seit Jahren auf StromIMporte angewiesen, von Versorgung "einem Teil Europas" sind wir weit entfernt. Und das trotz unserer fast einmaligen Lage für Wasserkraft. Wir könnten seit Jahren autark sein, sogar Strom exportieren, aber das Wort "Atom" klingt so extrem gruselig, deswegen verheizen wir lieber Gas und Kohle (bis 2019).


CantCSharp

Lol wir importieren den billigen Atomstrom von den Franzosen die ihre Kraftwerke net abschalten können weil Atom einfach scheiße langsam is und verkaufen den Strom dann teuer als Ökostrom weiter. Atom is für die Fisch, des Funktioniert nicht mit Wind und Solar und wird immer auf Gas Peaker angewiesen sein weils eben so sau langsam is


Meiseside

Ginge/geht aber ohne Atom auch. Das Problem mit dem Import ist nicht technischer Natur sondern politischer.


AbrodolphLincolner

>Wir könnten seit Jahren autark sein, sogar Strom exportieren, aber das Wort "Atom" klingt so extrem gruselig, deswegen verheizen wir lieber Gas und Kohle (bis 2019). So wie Frankreich gerade so autark ist weils ihre AKW aufgrund von Klimawandel und Niedrigwasser nicht mehr dakühlen und permanent auf Teillast fahren?


da_longe

Frankreich importiert aktuell seit einigen Monaten Strom. Österreich macht durchgehend seit 20 Jahren, von ein paar windigen Tagen bzw Pumpspeicher abgesehen. Ich bin übrigens absolut Pro Ausbau von Wind, Hydro und PV. Aber global betrachtet wir es nur mit erneuerbaren schwierig. Wir haben eine beinahe einzigartige Lage, mit mehreren grossen Flüssen und hohem Gefälle. Diesen Luxus haben 90% der Länder weltweit nicht. Und trotzdem importieren wir im Winter teilweise 50% Strom.


Suitable_Eye1403

Das ist ein völliger Schwachsinn wir haben nicht genug Wasserkraft, alleine dieses Jahr wurde von Jänner bis Ende Juli um 15% weniger produziert als vor drei Jahren.


JanMarsalek

Das ist so ein Blödsinn. Wäre das Problem so einfach gelöst, dann hätte nicht beinahe jedes europäische Land so eine Schwierigkeit damit. Und dann als Quelle eine Youtube Video posten, welches an wirtschaftlichen Ungereimtheiten nur so übergeht. Dieser Claim vonwegen, dass ein Drittel des nuklearen Abfalls recycled wurde ist so dermaßen falsch und irreführend. Dann der Vergleich von nuklearen Abfall mit dem Ausstoß eines Kohlekraftwerks zu vergleichen ist auch saudeppert. Natürlich produziert ein Nuklearkraftwerk weniger radioaktiven Müll als ein Kohlekraftwerk Schadstoffe ausstößt. Wäre das nicht so, dann wäre Nuklearenergie nichtmal ansatzweise eine "Alternative". Die Nuklearindustrie liebt es von Recycling zu sprechen, obwohl das 1) extrem schwierig und unwirtschaftlich ist und 2) nur ein enorm kleiner Teil der Brennstäbe tatsächlich recycled werden kann. Ist dir bewusst was das alles kostet und wer das schließlich bezahlt? Ich geb dir einen Tipp: Nicht die Kraftwerksbetreiber, oder Investoren. ;) Zusätzlich dazu kann niemand sagen, wie teuer so ein Endlager und die Dekomissionierung tatsächlich ist. Bei den Briten gehens von bis zu **260 Milliarden** aus. Und da sind die vielen Tonnen Plutonium, welche sie herumliegen haben noch nicht eingerechnet. Ich verstehe nicht warum Leute im Internet immer glauben die Probleme sind eh alle gelöst und die Länder scheißen nur herum. Glaubst ernsthaft die Franzosen hätten nicht schon Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt, wenns irgendwelche einfachen Lösungen für die Probleme der Atomkraft gibt? Dieser Tech Optimisumus is zum Kotzen und verhindert tatsächliche Änderungen und die Rettung des Planeten.


SirWitzig

Womöglich war man in T, V, Sbg und OÖ mit Kreisky nicht wirklich zufrieden.


drop_table_uname

Ich dachte eher daran, dass das Wasserkraft-starke Bundesländer sind und ein AKW womöglich mit weniger Investitionen in ihren Bundesländern einher ginge.


SirWitzig

Das halte ich für weniger wahrscheinlich. Einerseits passen Speicherkraftwerke und AKWs eh nicht so schlecht zusammen, weil man die AKW dann 24/7 betreiben kann. Andererseits waren an Zwentendorf auch alle Landesenergieversorger inklusive der TIWAG und der VKW beteiligt. Es waren auch gleich drei weitere Kraftwerke angedacht - St. Pantaleon-Erla (Bezirk Amstetten, nahe der NÖ-OÖ Grenze) und St. Andrä (Bez. Völkermarkt, Kärnten) waren als Standorte vorgesehen und im Eferdinger Becken (OÖ) sollte auch eines errichtet werden. Zumindest bei ersterem gab's auch eine Bürgerinitiative \*gegen\* den Bau des AKW.


shevy-java

Naja, er hat ein Argument: wo viel Wasser ist und Gebirge, bieten sich Wind + Wasserkraft eben an. Also das ist nicht von der Hand zu weisen (prinzipiell).


dasmann12

Sind halt alles sehr schwarze Bundesländer, damals wahrscheinlich auch. NÖ ist wahrscheinlich auch nur knapp wegen dem Speckgürtel.


stq66

Damals waren das nicht nur schwarze sondern absolut schwarze (wie in Absolute Stimmenmehrheit mit Alleinregierung im Landtag) Länder. Wobei auch in der Steiermark der Krainer absolut herrschte. Und in NÖ der Vorgänger vom Pröll. (Ludwig)


he1smeand1amu

Speckgürtel gab's damals noch nicht.


jacenat

> Interessantes Ost-West Gefälle. War natürlich weil das Kraftwerk in NÖ stehn sollte. Denen wollt ma da natürlich nix gönnen.


Ronce_

Ist ein Keine Wasserkraft verfügbar - Wasserkraft verfügbar - Gefälle.


Kaid16

Kreisky hat gesagt er hört auf wenn er verliert. Das war mehr SPÖ vs ÖVP dadurch als über den Inhalt des Themas


Touhoutaku

"Die meisten" oder doch nicht eher "knapp mehr als die Hälfte" (5/9)?


DerGernTod

wär ma in den USA hättma jetz trotzdem atomkraft :D


Touhoutaku

Hängt davon ab wie die Wahlmänner aufgeteilt wären...


Naca-7

Nein hängt nicht davon ab. In den USA hat jeder Staat zwei Senatoren. Unabhängig von der Größe. Nur im Repräsentantenhaus haben die größeren Bundesstaaten ein höheres Gewicht.


Touhoutaku

Repräsentantenhaus und bei der Präsidentenwahl...


Naca-7

Warum der downvote? Die Wahlmänner der US Präsidentschaftswahl ändern nichts daran, dass der Senat (bei so einer Konstellation) das Verbot der Atomkraft verhindert hätte. Hätte hätte Fahrradkette. Der Hintergrund dieser Regelung ist, dass die Verfassungsgeber verhindern wollten, dass man über die kleinen Bundesstaaten drüberfährt. Auf EU Ebene gibt es mit dem Einstimmigkeitsprinzip in machen Fragen und dem Prinzip der qualifizierten Mehrheit ähnliche Überlegungen.


Touhoutaku

Hier geht es eher um die hypothetische Frage, wie das Wahlrecht bei einer bundesweiten Volksbefragung aussehen würde (gibt es ja meines Wissens nicht). Was der Senat, der ja nicht nur für die eine Frage bzgl Atomkraft gewählt wurde, mit diesem Instrument der Direkten Demokratie zu tun hat, weißt wohl auch nur du...


Knuddelbearli

Dann musst du auch sagen, dass es um den Senat geht ... die meisten denken bei USA und Wahlrecht eher an Präsidentenwahl...


[deleted]

[удалено]


jlebedev

Viele US-Bundesstaaten haben Volksbefragungen.


geek_at

dann hätten wir wohl etwas weniger stromprobleme jetzt. Und weniger Abgase


InBetweenSeen

Und weniger Erneuerbare. Österreich wäre auch 100% unter den Ländern gewesen die mit Rosatom verbandelt und jetzt erst wieder von Russland abhängig wären.


_ak

Selbst deutsche AKWs sind, auch wenn nicht direkt mit Rosatom verbandelt, trotzdem von Uranlieferungen aus Russland abhängig. Diese Abhängigkeit hat die Merkel-Regierung übrigens jahrelang versucht zu verheimlichen.


Knuddelbearli

Dafür Streit um Endlager, die ganze restliche Zeit höhere Kosten, eventuell wären die auch noch genau jetzt ausgefallen wie in Frankreich usw ​ Hätte, hätte Fahrradkette


Skill_Bill_

Frankreich hat massiv viel atomkraft und es gibt die Stromprobleme trotzdem. Ob bei uns jetzt 1 Atomkraftwerk steht oder nicht macht halt in Europa wenig Unterschied. Und die gaskraftwerke in Wien gibs ja vor allem für die Fernwärme. Für die habens keinen Plan wie sie die Klimafreundlich kriegen ausser den Traum von der Geothermie.


_ak

Wäre Zwentendorf in Betrieb gegangen, wäre die Donau als Ökosystem ziemlich nachhaltig zerstört worden. Im übrigens schaut der österreichische Strommix ziemlich gut aus: insgesamt 81% aus Erneuerbaren, ein Großteil davon Wasserkraft. Der Bedarf an etwa Kohle oder Erdgas ist da ziemlich im Vergleich zu etwa Deutschland, wo knapp 42% des Strommixes aus Steinkohle, Braunkohle oder Erdgas kommen. Atomkraft hätte da bei den österreichischen Verhältnissen eh kaum einen Unterschied gemacht.


KoltesPunti

Rund ein viertel (des ö strombedarfs) importieren wir aus dem Ausland (also Atomstrom etc)!


SomeWindyBoi

Wenn da a Absolute Mehrheit ned für "meiste" reicht is des ned OPs Schuld


cheapcheap1

Das ist eine Ja/Nein-Frage ohne Enthaltungen. Jede Mehrheit ist eine absolute Mehrheit.


SomeWindyBoi

Jo eben. Ebenso is jede Mehrheit a die meisten meis·te /ma͜ist,meíste/ Pronomen und Zahlwort 1. die größte Anzahl, Menge von etwas "sie hat das meiste Geld" 2. der größte Teil einer bestimmten Anzahl oder Menge


ArchbishopRambo

Ab wann wären es deiner Meinung nach "die meisten", wenn nicht ab einer absoluten Mehrheit (an Bundesländern)?


[deleted]

[удалено]


ArchbishopRambo

Natürlich ist es sprachlich definiert. Zum meisten Teil = der größte Teil einer Gesamtmenge. Bei insgesamt zwei Teilen (Ja/Nein) ist >50% das meiste. Siehe Grimm'sches Wörterbuch "meist" (Punkt 4 und 5): https://www.dwds.de/wb/dwb/meist


KidsMaker

Also wenn jemand mir sagt dass du **meistens** recht hast, kann ich davon ausgehen dass du knapp jedes 2. Mal Unsinn sagst?


[deleted]

[удалено]


Unibran

Eine eigene Empfindung als Fakt zu verkaufen is halt auch.....


DeutschMemer

Und wo bleibt deine source für deine definition außer: https://youtu.be/r7l0Rq9E8MY ?


ArchbishopRambo

Ein Wörterbuch der betroffenen Sprache allein aufgrund seines Alters zu kritisieren, ohne eine moderner Definition anzubieten (um einen etwaigen Bedeutungswandel mit Argumenten zu untermauern), ist halt auch... eine intellektuelle Bankrotterklärung.


Fritzschmied

Ja a er musst a bedenken das in wien um a Ecke mehr Menschen leben als zB.: in Vorarlberg.


DonHalles

Fakt ist, dass die überproportional starke Ablehnung in Vorarlberg beispielsweise dafür verantwortlich war, dass 30.000 mehr gegen als für die Atomkraft gestimmt haben. Und wegen diesem Delta von 30.000 Stimmen hat man in weiterer Folge ein Gesetz in Verfassungsrang gehoben.


[deleted]

Übrigens recht witzig war die Volksabstimmung über das Gesetz, a) das AKWs nur aufgrund gesetzlicher Grundlage gebaut werden dürfen b) diese für Zwentendorf hiermit erteilt wird. Da das negativ ausfiel, hätte man wortwörtlich nach der Volksabstimmung sofort überall AKWs ohne gesetzesgrundlage bauen dürfen... (Man hats halt dann doch anders geregelt)


Tschitschibabin

Viel Spaß im Museum! Ich kenn das mittlerweile in und auswendig und könnte trotzdem immer wieder hingehen


kala-umba

Danke Vorarlberg


Substantial_Risk228

gärn'gscheacha!


lolidkwtfrofl

Deppat warma, zersch es Ding baua und denn ned in Betrieb nea… Abr jo, whatever.


ndrs_e

Das herrliche daran ist eher, dass die, die dagegen waren, AKWs in geringerer Entfernung haben als es Zwentendorf gewesen wäre.


sicsche

Die dagegen waren sind sogar in Ö weiter entfernt als jene die dafür gestimmt haben (Zwentendorf kannst scho fast als im Wiener Umland bezeichnen)


[deleted]

Das gilt für die meisten Österreicher... Aber zumindest haben wir nie eine Diskussion anfangen müssen, wo das Endlager hin kommen soll...


daHawkGR

Das Kohlekraftwerk das stattdessen gebaut wurde hat sein Endlager in der Atmosphäre.


[deleted]

Ja, aber das ist inzwischen auch wieder aus. Aus gutem Grund.


daHawkGR

Ja der Grund dass es aus ist ist gut. Dass es überhaupt gebaut werden musste nicht so, AKW Zwentendorf und Donaukraftwerk Hainburg nicht gebaut, dafür aber ein Kohlekraftwerk. Toll.


InBetweenSeen

Verstehe nicht ganz worauf du hinaus willst - nur weil man ein AKW nahe der Grenze hat muss man ja kein zweites in der Nähe haben wollen. Falls die Entfernung zum Kraftwerk überhaupt ausschlaggebend war.


ndrs_e

not in my backyard! so wie wir ober- und niederösterreicher, die wir glücklich atomstrom aus tschechien importieren aber uns sofort aufpudeln, sobald in temelin jemand laut über eine erweiterung nachdenkt.


RussianSeadick

Weil temelin ein uraltreaktor ist der außer sinnlos nur sinnlos ist


ndrs_e

Das ist aber sehr spannend, der "Uralt"-reaktor wurde erst 10 Jahre nach der Fertigstellung von Zwentendorf überhaupt erst geplant und ist seit ca. 2000 in Betrieb. Wenn das "uralt" ist, warum wird dann gegen die Stilllegung des mehr als doppelt so alten Isar 1 gejammert? Ist es wieder das berühmte Bauchgefühl?


RussianSeadick

Hmm,eventuell weil der Reaktor auf alten Plänen basiert?


ndrs_e

Ist soll das eine Frage oder der Versuch einer Argumentation sein?


RussianSeadick

Hinweis für die etwas langsameren: nur weil etwas nicht alt ist muss es nicht modern oder effizient sein


ndrs_e

Grundsätzlich richtig, gilt jedoch erstens umgekehrt genauso und zweitens macht es "Weil temelin ein uraltreaktor ist der außer sinnlos nur sinnlos ist" immer noch nicht zu einem Argument.


RussianSeadick

Nur dann nicht,wenn man so verblendet ist,dass es einem egal ist wenn ein Reaktor nicht nur von Grund auf unsicher,sondern auch noch äußerst ineffizient (zumindest für ein AKW ist)


sssssssizzle

Interessant zu sehen, wusste nicht, dass das Ergebnis damals so knapp war. Hätten wir ein Wahlsystem wie in den USA, wo der gesamte Wahlbezirk zählt, hätten sie es damals wohl in Betrieb genommen.


srmybb

Hätten wir Parteien, die Inhalte vor kurzfristige Erfolge stellen würden, hätten wirs übrigens auch \^\^ Die ÖVP, die den Bau während ihrer Alleinregierung beschlossen hat, hat ja für "Nein" geworben, da Kreisky angekündigte, bei einer diesem Ergebnis zurückzutreten...


Ondrius

Also hat die ÖVP ein ÖVP Projekt abgeleht damit ein SPÖ Kanzler zurück tritt? Sowas kannst dir echt nicht ausdenken...


srmybb

ÖVP/SPÖ haben in der Vergangenheit bewiesen, dass sie sehr schnell den gegensätzlichen Standpunkt einnehmen können, siehe Wehrpflicht, wo SPÖ/ÖVP auch innerhalb von ein paar Tagen nach Häupls Forderung die Positionen getauscht haben...


Ondrius

Ohne Rückgrat kann man sich halt leicht verrenken.


oldmanout

Umgekehrtes NIMBY, je weiter weg, desto mehr dagegen


pami1232

Ich find wir sollten atomkraft wieder ne Chance geben


Saitharar

Jetzt isses zu spät. Ein gutes AKW zu bauen dauert 20 jahre. Und dann muss man enorm viel subventionieren damits halbwegs profitabel geht. Das beste wär halt mehr auf grüne alternativen zu setzen.


VomFrechtaOana

es ist zu spät und zu früh. zu spät ein konventionelles akw zu bauen, aber noch zu früh um die nächsten generationen von modularen akws zu bauen. (modular im sinne von, fix fertig befüllt getestet und geprüft in der fabrik gefertigter kern in transportfähiger größe)


Creshal

> Das beste wär halt mehr auf grüne alternativen zu setzen. Oder die österreichische Lösung, gar nichts machen und importieren!


Sephiroth_000

>Und dann muss man enorm viel subventionieren damits halbwegs profitabel geht. Und da red ma noch ned mal von der Abfalllagerung.


oromier

> grüne alternativen AKW sind ja auch nicht das schlimste, im vergleich zu Kohle oder Wasser kraftwerken sind AKW sehr grün


pami1232

Nur auf grüne energy zu setzten ist Schwachsinn weil seid ungefähr Jahren schwanken wir zwischen zu viel Strom und zu wenig weil wirs noch nicht gut genug speichern können. Trotzdem sollten wir AKWs bauen


Mal_Dun

Wenn du hoffst damit unabhängig von Russland zu werden bist du damit auch am Holzweg [https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/uran-abhaengigkeit-russland-koennte-den-usa-noch-erhebliche-schmerzen-zufuegen-a-cad81a53-4704-4842-a641-1b6191e4add5](https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/uran-abhaengigkeit-russland-koennte-den-usa-noch-erhebliche-schmerzen-zufuegen-a-cad81a53-4704-4842-a641-1b6191e4add5) Wir brauchen endlich mal alternativen um von seltenen Rohstoffen unabhängig zu werden. Auch wenn jetzt wahrscheinlich das Argument kommen wird "Aber seltene Erden", dieses Problem ist zur Zeit in Arbeit und ist ziemlich sicher lösbar aus jetziger Sicht. Daher würde ich auch eher auf Solar und Wind langfrisitg setzen und auf neue Speichertechnologien setzen. Die Atomkraft plagt mehr als nur ein Problem: [https://www.n-tv.de/wirtschaft/Zukunft-der-Kernindustrie-im-Klima-Labor-Atomkraft-ist-eine-aussterbende-Spezies-article23295455.html](https://www.n-tv.de/wirtschaft/Zukunft-der-Kernindustrie-im-Klima-Labor-Atomkraft-ist-eine-aussterbende-Spezies-article23295455.html)


Stud-Ente

Erneuerbare ausbauen und dann wenn die Sonne scheint alles in Wasserstoffspeicher reinpumpen. Is realistischer als ein next gen Atomkraftwerk....


tomyumnuts

This. Wir müssen einfach so viel PV bauen das Strom im Sommer fast gratis wird, dann werden es auch Wege gefunden die Energie in die wenigen enegiearmen Winterwochen mitzunehmen. Sei es jetzt Wasserstoff, efuels oder einfach nur als Wärme.


stq66

Wenige Winterwochen? Wo lebst du? Der größte Teil des östlichen Tieflandes ist quasi von November bis März unter einer Decke von Hochnebel.


tomyumnuts

Ich meinte damit die Wochen in denen es besonders kalt ist (=hoher Energiebedarf) und gleichzeitig tagelang nur sehr wenige Sonnenstunden zusammen kommen. Mit einer entsprechend hohen Überdimensionierung sollten das die einzigen Zeiten sein wo es problematisch wird genug Energie zusammen zu bekommen.


l0rb

In Österreich haben wir sehr hohe Pumpspeicherkraftwerk Kapazitäten. Wir verdienen sogar Geld damit Strom der zu viel ist zu speichern.


pami1232

Und trotzdem müssen in Wels die Krankenhäuser permanent von den Notstrom Aggregaten unterstützt werden weils ned zurechtkommen. Das wir so viele speicherkraftwerke haben ist eh ein Segen aber es reicht ned


Roccet_MS

Es gibt immer diesen einen Einzelfall weswegen gleich alles für nix erklärt wird...


Knuddelbearli

Das liegt da eher an Unfähigkeit oder an den Netzen in Wels... Nicht ob insgesamt genug Strom zur Verfügung steht, arbeite Österreichweit in \~25 verschiedenen großen Gesundheitseinrichtungen (ink AKH) und hätte sowas sonst noch nirgends gehört.


ImARealFox

In Wels. Haben die dort überhaupt schon Elektrizität?


rick_regger

Dann macht man es halt so daß es reicht. Immer Nu besser als AKWs Flute lieber ein Tal bevor ich Atommüll lagern muss, so groß ist Österreich Ned als das man da viel Auswahl hätte für Lagerstätten.


pami1232

Atom Müll ist sehr kompakt, alleine in Salzburg hatt man genug Platz in den verlassenen Stollen für den atommüll von europa


T_Martensen

Hast du dafür irgendeine Quelle? Ich kann keinen Einzigen Titel dazu finden, dass das überhaupt passiert, ganz zu schweigen von permanentem Unterstützungsbedarf.


_ak

Für was denn? Es würde Jahrzehnte dauern, neue AKWs zu bauen, und dann ist man auch wieder von einem Kraftstoff aus dem Einflussgebiet von Russland abhängig, nämlich Uran aus Kasachstan, die weltweit mit Abstand am meisten davon abbauen.


evil-godhead

sobald wir das endlagerproblem gelöst haben, oder es zumindest billig wäre, oder sicher. sobald die drei punkte zutreffen stimme ich dir zu. https://positionen.wienenergie.at/blog/gastbeitrag-die-atomkraft-ist-gescheitert/


Mal_Dun

Ironischerweise das größte Problem der Atomkraft ist nicht mal technischer Natur. Der World Nuclear Industry Status Report 2021 identifizierte Korruption als eines der größten Probleme: [https://www.n-tv.de/wirtschaft/Zukunft-der-Kernindustrie-im-Klima-Labor-Atomkraft-ist-eine-aussterbende-Spezies-article23295455.html](https://www.n-tv.de/wirtschaft/Zukunft-der-Kernindustrie-im-Klima-Labor-Atomkraft-ist-eine-aussterbende-Spezies-article23295455.html) (Link zum Statusreport auch im Artikel)


ult_avatar

Gut das wir mit Korruption kein Problem haben in AT...


Umluex

betreffend endlager sollte man evt. auch nicht vergessen, dass der anteil an verbrauchten nuclearen brennstoff verschwindend gering ist gegenüber den gesamten radioaktiven müll, der pro jahr in summe produziert wird (wissenschaft, medizin, etc..)


CavemanGreilsn

Man muss atommüll bis 10 halbwertszeiten (240000 jahre) sicher von wasser usw lagern. Ich glaub nicht das es irgendeinen ort auf dieser welt gibt auf dem all die zeit nichts passiert. Da ist es dann auch egal ob nur 1% des mülls kraftwerke erzeugen


wievid

Du behauptest aber mit deinem Kommentar, dass man bis dahin keine Möglichkeit zur Weiterverwertung des Mülls findet. Ich erinnere mich [an einen Artikel](https://www.nationalgeographic.com/adventure/article/leslie-dewan-explorer-moments-nuclear-energy), der auf die Möglichkeit verweist, dass man mit Molten Salt Reaktoren diesen Müll weiterverwenden könnte.


DonHalles

Ein einzelnes Kohlekraftwerk erzeugt pro JAhr mehr volumenmäßigen schädlichen Abfall als alle AKWs in der Geschichte der Menschheit in Summe produziert haben (radioaktiver Abfall, der nicht innerhalb von 12 Monaten zerfällt).


pami1232

Atomkraft ist sicher und der Strom billig. Der Bau mag teuer sein aber der Sicherheit zu liebe muss das sein und wegen dem endlager gibt's ja schon Lösungen die gut genug sind nur leider trauen sich die leute nicht darüber, selbst wenn das verbrauchte Material in Stahl beton Sarkophagen in einem salzstollen untergebracht wird.


evil-godhead

das mim billig ist ein märchen, nur durch massive subventionen kann atomstrom so billig verkauft werden, man muss auch den bau(kraftwerk und endlager) reinrechnen. atomstrom ist mit abstand der teuerste strom der im großformat hergestellt werden kann. [https://www.lazard.com/perspective/lcoe2020](https://www.lazard.com/perspective/lcoe2020) das thema mit endlager verwundert nicht, man sieht ja wie nach 40jahren die endlager in den usa aussehen, zu verstrahlt um es zu richten, also sperrt man einfach weiträumig ab und hofft man kann es lange genug ignorieren. sind halt die landstriche rundherum verseucht, was soll man machen /s


Checkm4te99

"das mim billig ist ein märchen, nur durch massive subventionen kann atomstrom so billig verkauft werden, man muss auch den bau(kraftwerk und endlager) reinrechnen." Jaein, man könnte es auch so sehen das Atomstrom eine der wenigen (einzige?) Art der Energieerzeugung ist wo sich von Anfang bis Ende über das Produkt und den Lebenszyklus Gedanken gemacht werden. Gas, Kohle & Öl können nur deswegen so "billig" sein weil wir uns um deren "Endlagerung" einen scheiß kümmern, sondern einfach die Abgase in unsere Atmosphäre blasen seit Jahrzehnten, das ist die Endlagerung bei solchen Kraftwerken... Das dabei das Zigfache an Menschen sterben, mal vom Klimawandel ganz abgesehen macht AKWs doch sehr attraktiv meiner Meinung nach


DonHalles

This. Wir ignorieren einfach, dass pro Jahr Zigtausende sterben aufgrund der Umweltverschmutzung, weil sie teils ja unsichtbar ist, aber die ach so böse Endlagerung von Atommüll für absolut überschaubare Müllmassen ist ein Riesenproblem.


Knuddelbearli

Nur ist es schon typisch, dass er bewusst nur Kohle, Gas und Öl aufzählt, die alternative wäre ja eben Wind und Solar, nicht die fossilen. Und Wind und Solar (insbesondere Solar) ist auch sehr schnell gebaut. ​ Mit Atomkraft wäre bei den erneuerbaren wohl die letzten 10 Jahre noch weit weniger passiert ... siehe Länder wie Frankreich, die im Sommer Mittags besonders extremen Strommangel haben, da AKW eben Grundlast und kaum Solarenergie


DonHalles

Und die Ressourcen für Solar gibt es unbegrenzt auf dem Planeten? Dein Kommentar bestätigt mir nur, dass die ideale Situation Atomkraft für eine stabile Basis und ergänzend Erneuerbare wären.


Knuddelbearli

Welche Ressource soll demnächst bei Solar knapp werden? Für den Sand (Glas) zB wird gerade daran gearbeitet, dass man den asu Bergwerksabraum gewinnen kann. ​ Und was mit Uran? Dein Kommentar ist das beste Beispiel, dass Atomkraftbefürworter immer das Problem nur bei den anderen sehen, aber nie auf die eigenen Probleme eingehen ... ​ zB haben wir aktuell 400 AKW die 10% des Stromes erzeugen, wenn man Öl, Kohle und Gas komplett verbannen möchte, steigt der Strombedarf aber massiv an, alleine um die 10% zu halten würde man über 1.000 AKW benötigen. Woher kommt das Uran dafür? Was machen wir mit Ländern wie dem Iran oder Saudi-Arabien, die dann natürlich auch Atomkraft wollen? ​ Zum Thema Atommüll, die Brennstäbe sind nicht mal so das Problem (bei aktuell 400 AKW, wenn das dann viel mehr werden, vor allem in instabilen Ländern, dann natürlich schon), das Zeug aus dem Rückbau dagegen ... bisher wurde aber eigentlich kein AKW vollständig zurückgebaut


Shinfekta

Bei dem Argument wie wir die Endlagerung machen und Bereiche damit verstrahlen vergisst man aber auch gerne, dass eine der Hauptalternativen zu Atomstrom aktuell Kohlekraftwerke sind, die ihre nähere Umgebung mit Feinstaub belasten, welcher ebenso radioaktiv ist. Es gibt dazu ein [kurzgesagt video](https://youtu.be/vcsmWBqa2LQ) in dem sie auf eine Studie referenzieren die Tote per gwh herausrechnet, wo Atomstrom besser rauskommt. Wär also ein Fall von einer Wahl aus „Pest und Cholera“ wobei für mich gefühlt mehr positive Punkte für Atomstrom herauskommen. [Quellen zu dem im Video berichteten](https://sites.google.com/view/sourcesclimatenuclear/)


michimmeier

> gibt's ja schon Lösungen die gut genug sind sagt wer? weil's uns jetzt wurscht ist, was in 100, 1000, 10.000 jahre sein wird? vl. sollten wir nicht unseren müll den zukünftigen generationen umhängen...


[deleted]

Auf der ganzen Welt gibt es nur ein einziges Endlager für hochradiaktive Stoffe (Schweden) alle anderen Ländern lamentieren da immer noch herum und haben es in "Zwischenlagern".


InBetweenSeen

Wo ist Atomkraft billig? Eine der teuersten Formen Energie zu gewinnen und nein nicht nur der Bau von Automkraftwerken ist teuer, es sei denn du hast nicht vor sie zu warten oder Brennstäbe zu ersetzen. Obendrauf muss man erst wieder einen Energieträger importieren (von Ländern wie Russland) der zur Neige geht.


Laetitian

Es ist halt einfach auch keine dauerhafte Lösung. Uran wird uns auch in fünfzig bis hundert Jahren ausgehen, und andere radioaktive Stoffe dann in den hundert Jahren danach, vor allem wenn die Zivilisation weiter wächst und wir mehr und mehr Wege finden, Strom zu verbrauchen. Ich hab nichts dagegen, weiter nebenbei Atomkraftwerke zu verwenden, aber jetzt ist die Zeit, in erneuerbare Lösungen zu investieren, die der Menschheit eine Basis für eine zuverlässige Zukunftsstrategie bieten werden.


_ak

>Atomkraft ist sicher und der Strom billig. Immer toll zu sehen, wie sehr sich Atomkraftbefürworter selber in die Tasche lügen. In Deutschland ist Atomkraft für stromproduzierende Unternehmen nur rentabel, weil (1) die deutsche Regierung sämtliche Haftung übernimmt, weil AKWs de facto unversicherbar sind, und (2) selbst mit der Haftungsübernahme Milliarden-Subventionen notwendig sind. Der deutsche Steuerzahler hat Energieunternehmen wie so einen Schnorrer jahrzehntelang durchfüttern müssen.


Key-Jury9781

Das Problem mit dem Endlager ist keines, wenn man Mal aus diesem Denken des letzten Jahrhunderts raus kommt. Der Atommüll muss nicht irgendwo für die nächsten 300.000 Jahre eingegraben werden, sondern lässt sich mittels Transmutation verwerten - das Uran strahlt dann nur mehr 300 Jahre, hat nur mehr ein 100tel seiner Masse und Strom produziert man dabei auch noch! https://www.tagesschau.de/ausland/europa/belgien-forschungsreaktor-myrrha-101.html Vielleicht Mal ein bisschen mehr in zukunftsfähige Nukleartechnology investieren, als das immer gleich zum Teufelswerk zu verdammen.


AlexBinary

Absoluter Bullshit. Aber wenn du denn Müll dir dann in den Garten stellen lässt, gerne!


Umluex

österreich produziert bereits um die 20t radioaktiven müll jährlich durch wissenschaft, industrie und medizin. ist also nicht so, als hätten wir ohne ein AKW kein problem damit.


4chanisperfect

Ich stimme dir zu, dass der Müll ein Problem ist, hätten wir eine Lösung für diesen wäre Atomkraft die sauberste Methode um Energie zu gewinnen


pami1232

Nun die lagerung des müll ist nicht so ein großes Problem wie geglaubt wird


AlexBinary

Quellen? Ich weiß ja nicht, aber ich glaube die Halbwertszeiten von Iod-129 das in den Brennstäben übrig bleibt wird auch bei noch so viel Atom-Propaganda noch 15,7 Mio. Jahren betragen.


4chanisperfect

Wäre es doch irgendwie möglich diesen Müll sinnvoll zu verwenden.. Aber wir zwei als Vorarlberger brauchen nur unsere Stausees, und das Atomkraftwerk in unserer Nähe in der Schweiz haha : D


pami1232

Jod-129 wird hauptsächlich bei der spallation von xenon durch natürliche Prozesse frei, es ist unter den kleinsten Anteilen an Radioaktiven Elementen unter Atom Müll


AlexBinary

Das macht andere Spaltprodukte aber nicht weniger gefährlich. Technetium-99 z.B. strahlt extrem stark und hat eine Halbwertszeit von 211.000 Jahren. Also auch nicht viel besser wenn wir in Huamen Zeitspannen denken.


pami1232

Ja nur das der großteil von radioaktiven Abfall nicht hochradioaktiv ist, nur 0. 2-1 Prozent sind Kategorie 3


OrneryDiplomat

Man kann Atommüll mittlerweile wieder aufbereiten. [Edit](https://world-nuclear.org/information-library/nuclear-fuel-cycle/fuel-recycling/processing-of-used-nuclear-fuel.aspx) Hier ein Link


[deleted]

Kann man, ist aber zu teuer... und entsprechende Brüter auch relativ risky. Diese Diskussionen drehen sich immer im kreis. Atomkraft zu gefährlich -> nein, es gibt jetzt flüssig Salz. Aber der Müll -> nein, es gibt jetzt brüter. usw. (und da ist man z.B. wieder im Wiederspruch zum vorrigen)


InBetweenSeen

Genau diese Kraftwerke sind es doch die Millionen Liter radioaktive Abwässer ins Meer pumpen. Da scheint es mehr ums Sparen bei den Brennelementen als die Umwelt zu gehen..


AlexBinary

Zeig mir konkrete Beispiele wo das gemacht wird. dAs iSt NiChT wIrTsChAFtLicH


OrneryDiplomat

Hab nen Link beim vorigen Kommentar angefügt.


AlexBinary

Und [hier](https://www.greenpeace.de/klimaschutz/energiewende/atomausstieg/wiederaufarbeitung-fakten) habe ich einen Link für dich der dir da eine etwas andere Ralität aufzeigt. Zugegeben die Quelle ist definitv nicht neutral, aber das ist dein Link genauso wenig.


OrneryDiplomat

Interessant. Ich würd mir nur ein paar konkrete Zahlen wünschen. "Vergleichbar stark belastet wie die 30km Sperrzone um Chernoby" sagt z.B. nicht viel aus, weil ein Großteil des Gebietes, auch wenn immernoch belastet, nicht mehr gefähliche Level an Verstrahlung aufweisen (solange man nicht in den Boden gräbt, was radioadktive Stoffe aufwühlen würde). Noch dazu ist der Verstrahlungsgrad von Stelle zu Stelle unterschiedlich (aka. Ein Weg kann 50m begehbar sein, 1m nicht und dann wieder 50m schon.) Etwas kann außerdem messbar belastet sein, aber nicht stark genug um Probleme zu verursachen. Als Beispiel, Bananen sind messbar stärker radioaktiv als die natürliche Umgebungsstrahlung. Sie sind dennoch nicht krebserregend.


Tasty-Truck-2093

Aber keine, bei der man ruhig schlafen kann. Stichwort Saporischschja.


oromier

ich gib dir mal ein gutes video: https://www.youtube.com/watch?v=4aUODXeAM-k u/4chanisperfect - fuer dich auch


pami1232

Wieso absoluter blöd Sinn?


involviert

Das war wohl vor Tschernobyl


Gurkenpudding13

Offensichtlich ja. Tschernobyl war 1986


EmperorOfAustria

Irgendwie schon ironisch, dass an den politischen Auswirkungen von Tschernobyl (mehr kalorische Kraftwerke, Luftverschmutzung, Klimaerwärmung) vermutlich mehr Menschen sterben werden (bzw. vermutlich bereits gestorben sind) als am Unfall selber.


Saitharar

Tschernobyl war weitaus ned so gravierend wie lobbying von Seiten von OPEC, Shell, BP und co.


permavirginmeganerd

Sogar im Vergleich zu Tschernobyl + Fukushima sind die zusätzlichen Kohlekraftwerke absolute Killer. Da war das Lobbying ziemlich gut, Krebs den du durch den Betrieb eines Kohlekraftwerks bekommst ist halb so schlimm, das war schon immer so. Viel besser als der Krebs den du durch Atomkraftwerk Unfälle bekommst. 👍


CrocoPontifex

Naja, die Todeszahlen von Tschernobyl lassen sich nicht wirklich glaubhaft eruieren. Wir haben und hatten Krebsspitzen, es ist wahrscheinlich dass ein Zusammenhang zum Cäsium Fallout besteht aber mehr als sehr vage Schätzungen kann keiner abgeben. Ein Grund für eine Krebserkrankung is numal nicht so einfach festzustellen besonders weils ja meistens net nur einen gibt.


CavemanGreilsn

Naja warten wir mal ab. Radioaktiven müll wie zb plutonium muss man 10 halbwertszeiten endlagern, das sind 240000jahre die ein lager dicht bleiben soll. Wo gibt es einen ort, auf dem solange nichts passiert? Dagege hört sich kohlekraft für mich nicht so schlecht an.


luk__

Plutonium wird verbrannt, nicht gelagert. Die hochradioaktiven Abfälle *aller* Kraftwerke weltweit füllen gerade mal ein Fußballstadion. Endlagerung ist ein technisch und wissenschaftlich gelöstes Problem, nur die Öffentlichkeit ist Gehirngewaschen


involviert

Wenn du meinst. Auch wenn ich nicht ganz weiss, welchen Anteil der anderen Kraftwerke du da der resultierenden Meinungsbildung anhängen willst. War da nicht eh ur viel Glück im Unglück dabei, mit Windrichtung und so?


adcap1

War eine hauchdünne Entscheidung und hätte auch leicht anders ausgehen können. Was witzig ist: Zwentendorf wird landauf und landab als großartiger Sieg der Bürgerbewegungen gefeiert und auch heute noch hängt der Entscheidung ein Mythos um. Bei Volksabstimmung mit ähnlichem Ausgang (z.b. Brexit) wurde aber sehr schnell Wahlwiederholungen gefordert.


l0rb

Brexit wird in 40 Jahren vielleicht genauso gefeiert. Die Menschen tendieren dazu vergangenes durch eine Lupe zu sehen die aktuelle Perspektiven verstärkt. Wenn die Briten in ein paar Jahrzenten über die ganzen negativen Auswirkungen hinweg sind werden sie es vielleicht super finden "unabhängige" zu sein.


AustriaFerdl

Ich werde nie verstehen, warum so viel Leute pro Atomstrom sind. Natürlich ist dabei ein großes Problem die Endlagerung - auch wenn ich meine, genau das würde man mit einer europäischen Zusammenarbeit ganz locker in den Griff bekommen. Aber viel bedenklicher finde ich die Sicherheitrisiken von so einem Meiler. Ich war früher(tm) selbst in einem sensiblen Sicherheitsbereich innerhalb von Österreich tätig und es war erschreckend wie fahrlässig alles gehandhabt und vor allem zu Tode gespart wird. Wenn dann etwas geschieht, tun alle überrascht - "es konnte ja niemand ahnen, dass sowas passiert".. Und ich bin mir sehr sicher, dass auch bei einem AKW - wenn es mal nicht mehr "Neuland" ist - maximal bei der Instandhaltung/Sicherheit gespart wird um möglichst noch 3 Groschen mehr Profit zu machen. Und im Falle eines Unfalls... Na geh bitte - da is ma lieber wir pflanzen noch 300 Windräder, bauen mehr Solaranlagen und stauen noch a Bacherl auf. Dass die Leute sagen, dass so a Unfall sooo unwahrscheinlich is und eigentlich gar nit passieren kann, liegt einfach daran, dass der letzte Gau schon viel zu lange zurück liegt. Aber das Gebiet kannst halt jetzt immer noch nicht bewohnen. Und die Todesopfer liegen irgendwo zwischen [9000 und über einer Million](https://sciencev2.orf.at/stories/1681198/index.html). Die Wahrheit wird vermutlich irgendwo dazwischen liegen. Jetzt sagen sicher ein paar, dass 9000 nit so viel sind und an Kohle mehr sterben - mag schon sein, aber damals wurde wegen 3000 Toten (9/11) wurde ein [20 jähriger Krieg](https://de.wikipedia.org/wiki/Krieg_in_Afghanistan_2001%E2%80%932021) gestartet. Also wie kann eine Atombehörde hergehen und sagen "najoo, aba schauns, 9000 sind jetzt net so viel - da brauch ma kan Wirbel machen."? Und die Leute plappern das munter nach. Des is halt gleich deppat wie die ganzen Corona Schwurbler in den letzten Jahren. Und wir könnten sehr wohl den Strom von an AKW mit grüner Technologie erzeugen, wenn nit alle so a "not in my backyard"-Mentalität hätten. 1400 Megawatt liefert zB [Emsland](https://www.ndr.de/nachrichten/info/Watt-Das-leisten-die-Anlagen-im-Vergleich,watt250.html) und [ca 5 MW ein Windrad](https://de.wikipedia.org/wiki/Windkraftanlage#:~:text=Die%20Nennleistung%20neu%20installierter%20Windkraftanlagen%20liegt%20an%20Land%20meist%20im%20Bereich%20von%203%20bis%20%C3%BCber%206%20MW%2C). Es gibt halt kan Grund warum ma Atomstrom bevorzugen sollte. I kapier es net - und a net, wie doch sehr viele hier in dem Sub pro Atomstrom sein können. Es geht ma net ein. Sorry für de wall of text und eventuell für die Formatierung, oder Tippfehler. Bin am Handy und wollt eigentlich nur a kurzes Kommentar abgeben, welches dann a bissl aus dem Ruder gelaufen is.


DupedSelf

> Und wir könnten sehr wohl den Strom von an AKW mit grüner Technologie erzeugen, wenn nit alle so a "not in my backyard"-Mentalität hätten. 1400 Megawatt liefert zB Emsland und ca 5 MW ein Windrad. Bin ganz bei dir, owa wennst dir anschaust, z.B. letzes Jahr wurden genau in NÖ und im Burgenland Windräder gebaut, und im Rest des Lands ka einziges. Da red i net moi davo, dass Tirol, Salzburg, Vorarlberg ka einzigs Windradl ham oba... bissi unter 2200 Skilifte. Wenn ma sagt, zu jedem Skilift müsst es nur 1 Windkraftwerk mit 3 MW geben (wär a 150m hohes Windradl (Nabenhöhe), 100m Durchmesser der Blätter). Und damit hätt ma insgesamt 4.7x Emsland - owa daun hätt ma ja diese 'schirchn Windradln' überall. Anstelle der _wunderschönen_ Skilifte >.>


broccolissimo3

Du weisst aber schon, dass dein "Millionen Tschernobyl Tote" Beitrag von einem politischen Berater stammten und die WHO auf der ganzen Welt im Bereich von 8000 Toten durch Krebs-Übersterblichkeit spricht und das in einem Artikel 3 Wochen nach Fukushima. Natürlich ist jede Tote Person davon eine zu viel. Mittlerweile hat die WHO einen (1) Toten der in Verbindung mit Strahlenbelastung durch Fukushima festgestellt. 16000 Tote hat das Erdbeben+Tsunami gefordert. Bring bitte ein bissl dein Verständnis von Zahlenräumen in Ordnung. In Österreich müss ma uns halt einreden, dass es schon richtig war Zwentendorf nicht einzuschalten. Aber es entbehrt halt den Fakten. In Zusammenhang mit Luftverschmutzung (Kohle/Feinstaub) akzeptieren wir in der EU auch jedes Jahr 350 000 Tote (von 4.7M insgesamt) und es zucken komischerweise nicht alle jeden Tag aus. https://www.nature.com/articles/s41598-021-01802-5


AustriaFerdl

>Du weisst aber schon, dass dein "Millionen Tschernobyl Tote" Beitrag von einem politischen Berater stammten Ja, genau so wie die 9000 wohl sehr geschönte zahlen sind - und genau deshalb hab ich auch geschrieben "die Wahrheit liegt vermutlich irgendwo dazwischen".. >In Zusammenhang mit Luftverschmutzung (Kohle/Feinstaub) akzeptieren wir in der EU auch jedes Jahr 350 000 Tote Hab ja nirgends gesagt, dass Kohle besser ist. Aber warum AKW > Wind/Wasser/Sonne? >Mittlerweile hat die WHO einen (1) Toten der in Verbindung mit Strahlenbelastung durch Fukushima festgestellt. Ich hab aber von Tschernobyl geredet. Auch wenn ich den Meldungen von Fukushima nicht über den Weg traue hab ich weder Zeit noch Lust hier genauer nachzugraben, also solls meinentwegen "stimmen".


dosteh

>Hab ja nirgends gesagt, dass Kohle besser ist. Aber warum AKW > Wind/Wasser/Sonne? Wir können aber nicht 100% von unserer Energie durch erneuerbare Quellen beziehen. Zumindest nicht in absehbarer Zeit. Also solange Atomstrom besser ist als Kohle/Gas macht es Sinn diesen auch zu verwenden.


AustriaFerdl

Sprechen wir jetzt national, oder global? National würde ich das nicht behaupten - da fehlte einfach früh genug der Wille dazu. Global müsste ich dir recht geben. Global kann uns auf kurz oder lang nur Fusion retten, aber das wird leider "noch 20 Jahre dauern".


dosteh

Ich beziehe mich aufs globale, da es mMn relativ sinnlos ist bei diesem Thema nur National zu denken (Was bringts wenn ein kleines Land wie Österreich 100% erneuerbare Energie produziert wenn alle Nachbarn das nicht mal annähernd hinkriegen und weitaus mehr Strom verbrauchen). Allein in Deutschland wird immernoch ca. 1/4 vom gesamten Strom durch Kohle produziert. Da wäre es vielleicht schlau gewesen nicht alle bereits gebauten Atomkraftwerke abzuschalten.


broccolissimo3

Ad 9000 unterschätzt: Du weisst aber, dass man akute Strahlenschäden ganz gut nachweisen kann. Das ist auch passiert. Menschen die über 4 Sievert pro Tag abbekommen sterben zu 50% in den nächsten 2-3 Wochen. Das waren an die 100 Leute bei Tschernobyl (AKW Personal, Liquidatoren, etc.) Schäden durch weniger Strahlendosis zeigt sich anhand von Krebs an der Schilddrüse, bei Kindern an Leukämie, sonst Lymphkrebs. Die sind schwieriger zu zu ordnen und werden. Dafür müssten sie aber in deiner Annahme viel mehr sein (ca. 900 000). Solche Phänomene sieht man bei einem Ereignis (wie zb. auch Covid) in der regionalen Übersterblichkeit. Die hat eine Unsicherheit, natürlich. Deswegen hat die WHO auch global ca 4000 bus 9000 Tote durch zusätzliche(!) Krebsfälle abgegeben. Krebs ist aber auch in der Bevölkerung ganz "normal" weit verbreitet (Rauchen, Alkohol, Luftverschmutzung, Erbkrankheiten, etc.) Wenn man also keine Übersterblichkeit sieht, gehen die Toten in der Statistik unter. Deshalb müssen sie in dem von mir angegebenen Bereich liegen, sonst sähe man sie jetzt noch. Sterbedaten werden nämlich sogar fast in jedem 3. Welt Land aufgezeichnet. Ich habe NIE mit auch nur einem Wort geschrieben, dass Atomkraft > Erneuerbare. Das wäre Schwachsinn. Die brauchen wir. Leider können Photovoltaik+ Wind keine Leistung bereitstellen, wenn wir sie brauchen, auch wenn Atomkraft sich weit nicht so schnell regeln lässt wie Gas. Dazu könnte dich der Anfahr- bzw Testplan von Olkiluoto 3 in Finnland interessieren. Neue EPRs können nämlich zumindest minutenschnell die Leistung im zig MW Bereich verändern https://www.tvo.fi/en/index/production/plantunits/ol3/ol3forecast.html Was mich stört ist, dass die Grünen in D lieber mehr Co2 per Kohle ausstossen, als über ihren Gründungsmythos Tschernobyl hinwegkommen und faktenbasiert Entscheidungen treffen. Dieses Verhalten haben sie nämlich immer vorgegeben. Faktenbasierte Diskussionen traue ich ja nicht der MFG zu 🤣


mitsuhiko

> Und die Todesopfer liegen irgendwo zwischen 9000 und über einer Million. Sie liegen sogar irgendwo zwischen 0 und 50 Milliarden. Auf der Ebene muss man nicht diskutieren. Durch Dammbrueche sind in Europa wesentlich mehr Leute nachweislich gestorben als durch Tschernobyl.


luk__

Es sterben jährlich Zehntausende Menschen an den Folgen von Luftverschmutzung. Abgesehen von Den gigantischen Mengen radioaktiven Materialien und giftigen Schwermetallen, die von Kohlekraftwerken in die Atmosphäre gepustet werden. Radioaktive Abfälle sind einfach kein Problem, aber da es so viele ungebildete Menschen mit irrationalen Ängsten gibt, haben wir uns die Klimakrise massiv verschlimmert


anlumo

> Jetzt sagen sicher ein paar, dass 9000 nit so viel sind und an Kohle mehr sterben - mag schon sein, aber damals wurde wegen 3000 Toten (9/11) wurde ein 20 jähriger Krieg gestartet. Da hat nur die Politik die Gunst der Stunde genutzt. Momentan sterben deutlich mehr Leute jede Woche an COVID im selben Land, und es juckt genau niemanden.


AustriaFerdl

Also 9000 is verkraftbar, oder was willst du mir damit sagen? Und selbst wenn ja - wäre die verlorene (kontaminierte Fläche in qm) ebenfalls verkraftbar?


anlumo

> Also 9000 is verkraftbar, oder was willst du mir damit sagen? Kommt drauf an, was politisch günstiger ist. > wäre die verlorene (kontaminierte Fläche in qm) ebenfalls verkraftbar? Das Volumen des wirklich problematischen Atommülls ist minimalst, Frankreich (das Land mit dem meisten Atomstrom in Europa!) produziert 3250 Kubikmeter pro Jahr (Stand 2016, also wie die noch alle in Betrieb waren). Das sind 48 Standardcontainer.


AustriaFerdl

Sorry, das kam falsch rüber. Ich rede von nicht bewohnbarer Fläche im Falle eines GAUs. Ich glaube auch, dass wir den normal anfallenden Müll sicher entsorgen Minuten.


anlumo

> Ich rede von nicht bewohnbarer Fläche im Falle eines GAUs. Das ist super unwahrscheinlich, wenn adequate Vorkehrungen getroffen werden. Beide Unfälle bisher waren direkte Resultate von Inkompetenz (Tschernobyl) oder Korruption (Fukushima). Es kann auch sein, dass morgen ein Meteor auf der Erde einschlägt und alles Leben umbringt, aber was für einen Sinn macht es, gegen solche Wahrscheinlichkeiten Schritte zu unternehmen?


AustriaFerdl

>Das ist super unwahrscheinlich, >Beide Unfälle bisher waren direkte Resultate von Inkompetenz (Tschernobyl) oder Korruption (Fukushima). Achso.. Ja samma froh, dass ma weder Inkompetenz noch Korruption in wichtigen Positionen Österreichs haben.. /s Edit: damit ich nicht nur sarkastisch antworte: deshalb habe ich eingangs auch folgendes geschrieben: >Ich war früher(tm) selbst in einem sensiblen Sicherheitsbereich innerhalb von Österreich tätig und es war erschreckend wie fahrlässig alles gehandhabt und vor allem zu Tode gespart wird. Wenn dann etwas geschieht, tun alle überrascht - "es konnte ja niemand ahnen, dass sowas passiert".. Und ich bin mir sehr sicher, dass auch bei einem AKW - wenn es mal nicht mehr "Neuland" ist - maximal bei der Instandhaltung/Sicherheit gespart wird um möglichst noch 3 Groschen mehr Profit zu machen.


Timeeeeey

Ich hab nichts gegen atomkraftwerke, sie sind nur derzeit einfach nicht mehr ökonomisch sinnvoll, erneuerbare sind so unfassbar billig, dass die einfach nicht mehr mithalten können, dass ist meiner meinung nach das beste argument gegen atomkraft


oromier

Ich sag nur eins, wie viele leute sterben wegen Kohl kraftwerken jahrlich und wie viele mit Atom? Gutes video genau uber diese sache: https://www.youtube.com/watch?v=4aUODXeAM-k&t=6s


AustriaFerdl

Ich hab nie gesagt, dass ich Kohle dem Atomstrom bevorzugen würde.


PunkyBlacky

Ich bin schon sehr froh darüber, daß der Atomkraftwerk nicht in Betrieb genommen wurde ! 😅 Jetzt her mit dem Minusen und Downvoten ! 🙄


YMK1234

Na, steigst jetzt auf Single-Issue account pro Atomstrom um?


utopianlasercat

Das war ja eh nur ein Scam der ÖVP um Kreisky abzusageln.


luk__

Schlimmstes Versäumnis in der Energiepolitik seit 2. WK


JacquesLacan666

Egal?


Swaggyswaggerson

Seit wann sind 5 von 9 die meisten?


bowsmountainer

AKW wäre in Zwentendorf gewesen, also möglichst weit weg von Salzburg, Tirol und Vorarlberg. Die sind deutlich näher zu AKWs in anderen Ländern. Aber wegen denen ist die Wahl so ausgegangen wie die ist.


Mission_Owl_2047

Würde auch heute dafür stimmen. Lebe derzeit übrigens auch im weiteren einzugsgebiet eines akw.


MatthiasH7

Wir brauchen Atomstrom leider als Ausgleich. Wenn wir alles auf Strom umstellen, brauchen wir 4mal soviel, das kann mit Sonne und Wind nicht abgedeckt werden. Stichwort Dunkelflaute. Es existiert auch kein vernünftiges Speichermedium, das Wochen abdecken könnte. Die Fakten in diesen 2 Videos müssen bekannter werden: Wir müssen Lösungen finden, die die Realität respektieren. Ohne Kernenergie werden wir nicht in der Lage sein, unseren Lebensstandard zu halten und gleichzeitig den Klimawandel zu bekämpfen. Im schlimmsten Fall wird der Lebensstandard in Europa sinken und die globalen CO2-Emissionen werden wie bisher weiter ansteigen. 1. Sabine Hossenfelder: Renewable Energy Storage: No Wind, No Sun, Now What? https://www.youtube.com/watch?v=Q8xsg9iK5yo 2. Hans-Werner Sinn: 6 Probleme der globalen Energiewende https://www.youtube.com/watch?v=z5trsBP9Cn4


AlexBinary

Haben die meisten Leute hier eigentlich Lack gesoffen, dass hier so eine Pro-Atomkraft Stimmung herrscht?


Drako88

Nein, sie vertreten nur nicht deine Ansichten.


Siggi_3rd

Weil es eine bessere Alternative zu fossilen Brennstoffen ist. Super Effizient für kein CO2


Roccet_MS

Und das CO2 das benötigt wird um einen Reaktor in Betrieb zu nehmen? Dazu noch irre subventioniert.


AlexBinary

Temporär vielleicht. Aber den Atommüll werden wir dann noch Millionen von Jahren am Hals haben was auch nicht wirklich sehr nett ist von uns für die ganzen Generationen nach uns. Lieber das ganze Geld was die Subventionen und der Bau von diesen Reaktoren benötigt wird in Speicherkraftwere und den Ausbau von Erneuerbaren Energien investieren.


anlumo

In Hinblick auf die CO2-Belastung der Atmosphäre ist dieses minimale Volumen an Atommüll echt das geringste Problem der nächsten paar tausend Generationen.


MFHava

Den Atommüll haben wir auch ohne AKW an der Backe - wir produzieren durch Industrie und Medizin weiterhin Atommüll den wir endlagern müssen. Zusätzlich produzieren wir noch chemischen Müll ohne Halbwertszeit den wir EWIG endlagern müssen, CO2 welches wir praktischerweise ohne Endlager-Nachfrage in der Atmosphäre lagern und Feinstaub bei dem wir einfach ignorieren dass er auch strahlt und in der Umwelt gelagert wird…


Randrufer

Ich schäm mich selten, als Tiroler. Jetzt ist es soweit


Character_Lettuce_23

Wieso. Ihr habt ja dagegen gestimmt


Randrufer

Ja, schaß


Character_Lettuce_23

Ach so du magst Atomkraftwerk. Warum?


Randrufer

Naaaaaaaaaaaaaaah, lass uns das heute NICHT machen, budde


broccolissimo3

Über Zwentendorf so spät abzustimmen war ein Fehler Kreiskys und hätt er halt einfach nicht machen sollen. Ich glaub im Sub gibt's eine Pro Atomkraft Stimmung, weil hier viele Techniker sind und die was auf Zahlen geben. Weniger auf Gefühle und den Gründungsmythos der Grünen 😂 https://ourworldindata.org/safest-sources-of-energy Für die Endlager-mimimis. Schaut bitte nach Frankreich, Schweden, Finnland und die Schweiz. Für die effektiv unbrauchbaren Materialien hat die Firma Posiva Oy tolle Konzepte und Onkalo kennen wohl auch noch einige. Ich war als Kind selbst auf den Anti Temelin Demos. In OÖ ist das ja fast common practice, dass ma bissl auf die blöden AKWs schimpft von denen wir dann im Winter und in der Nacht den Strom für unsere Pumpspeicher importieren. Es redt sich halt leichter, als man nachdenkt..


Laetitian

Es ist halt einfach auch keine dauerhafte Lösung. Uran wird uns auch in fünfzig bis hundert Jahren ausgehen, und andere verwertbare radioaktive Stoffe dann in den hundert Jahren danach, vor allem wenn die Zivilisation weiter wächst und wir mehr und mehr Wege finden, Strom zu verbrauchen. Ich hab nichts dagegen, weiter nebenbei Atomkraftwerke zu verwenden, aber wir haben schon ein Jahrhundert verwendet um herauszufinden, dass fossile Energiequellen ein Limit haben und jetzt ist die Zeit, in erneuerbare Lösungen zu investieren, die der Menschheit eine Basis für eine zuverlässige Zukunftsstrategie bieten werden, statt auf den nächsten Zug aufzuspringen und dann wieder ohne die Infrastruktur für erneuerbare Energiegewinnung dazustehen.


broccolissimo3

Ich versteh dich, so glaub ich, gut. Ich hätte auch lueber ein europäisches Verbundnetz mit Photovoltaik und Windkraft von der Algarve bis Spitzbergen. Atomkraft ist auch kein Ersatz für diese. Die brauchen wir ohnehin. Aber als Ersatz für die riesigen Mengen an Grundlast werden wir sie brauchen, solange Kernfusion nicht zufriedenstellend läuft (auch in Hinblick auf interplanetare Reisen wärs wichtig). Wenn wirklich die Leistung der Erneuerbaren ca 5x (wegen ca. 20% capacity factor, Landmasse der Erde asymmetrisch verteilt) den Weltverbrauch übersteigt, können wir die Energie für den Winter in H2 Gasspeichern lagern. Die Weltvorkommen an Li reichen nämlich nicht für die Speicherung solcher Mengen in Akkus (eher Na-Akkus). Ich prangere nur diese irrationale Angst vor Atomkraft an. Jeder unbelüftete Mühlviertler Keller ist eine grössere Strahlenbelastung für die Leut als Tschernobyl in den letzten 10 Jahren. Alle kurzlebigen Isotope sind zerfallen. Mit den langlebigen leben wir seit jeher. In unserem Körper finden pro Sekunde ca. 50k Zerfälle von 14C, 40K, etc statt. Der Mensch ist an Radioaktivität, bis zu einem gewissen Maß, wo der Ursache-Wirkungs Zusammenhang eindeutig wird, gewöhnt.


Checkm4te99

Einer der größten Fehler die wir machen konnten als Österreich, meiner Meinung nach. Hätten wir damals Zwentendorf und die 2 anderen geplanten AKWs in Betrieb genommen wären wir mit unserer starken Hydropower + AKWs praktisch seit Jahrzenten (so gut wie) Emissionsfrei unterwegs gewesen. Stattdessen haben wir auf Gas, Öl & Kohle gesetzt und das in die Atmosphäre gepulvert...


Character_Lettuce_23

Atomstrom ist nicht grün. Siehe atommüll


Nimbe90

Vorarlberg wundert mich. Sind die Schweizer Atommeiler nicht näher als Zwentendorf? ( Gut von den Schweizern ist man nicht gefragt worden, aber trotzdem) Tirol versteh ich ja wegen der Wasserkraft. Vorarlberg produziert ja wenig strom oder?


oromier

die frage ist wie wurde das heute ausehen?